Given-Effekt

WhatsApp
Email
LinkedIn
Facebook
Twitter
XING

Hey, hast du schon mal vom Given-Effekt gehört? Nein? Kein Problem, das ändern wir jetzt. Wir stecken doch alle mitten im digitalen Wandel und es ist wichtig, stets neue Begriffe zu lernen, die uns dabei helfen, diese Entwicklung zu verstehen. Der Given-Effekt ist einer von ihnen.

Der Given-Effekt beschreibt das Phänomen, dass wir uns besonders gut an Informationen erinnern, die wir anderen Menschen mitgeteilt haben. Konkret bedeutet das: wenn du jemandem etwas erzählst, speichert dein Gehirn diese Informationen besser ab. Interessant, oder?

Der Grund dafür liegt in der Art und Weise, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet. Wenn wir anderen etwas erzählen, wird diese Information gleichzeitig durch mehrere Netzwerke unseres Gehirns verarbeitet. Dadurch bleibt sie besser und länger in unserem Gedächtnis haften.

Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, warum du das wissen musst, oder? Nun, der Given-Effekt kann uns helfen, einfacher und effektiver zu lernen. Wenn wir beispielsweise für eine Prüfung lernen, können wir uns den Stoff besser merken, wenn wir ihn jemandem erklären.

Da der Given-Effekt in verschiedenen Kontexten unterschiedlich bezeichnet werden kann, könntest du ihn auch unter anderen Namen finden, wie z.B. “unterrichtender Effekt” oder “Informations-Erinnerungs-Effekt”. Also lass dich nicht verwirren, wenn du diese Begriffe hörst – sie meinen alle das Gleiche wie der Given-Effekt.

Ich hoffe, das hat dir geholfen, wieder einen Begriff mehr im Digitale-Dschungel zu verstehen. Bleib neugierig und lerne weiter!

Beispiele für den Given-Effekt im Marketing

1. Ein Unternehmen hat einen neuen Drucker auf den Markt gebracht, dessen Tintenpatronen sich selbst reinigen. Da dadurch die Qualität der Drucke besser und die Lebensdauer der Patronen verlängert wird, steigt die Bereitschaft der Kunden, diesen Drucker zu kaufen. Das ist der Given-Effekt.

2. Eine Supermarktkette bietet persönliche Einkaufswagen an, die an die Bedürfnisse von älteren Menschen oder Menschen mit Behinderungen angepasst sind. Der Komfort und die Benutzerfreundlichkeit dieser Wagen erhöhen die Attraktivität des Geschäfts für diese Zielgruppe. Das ist ein Beispiel für den Given-Effekt.

3. Eine Fitness-App bietet personalisierte Trainingsempfehlungen auf Basis der Fähigkeiten und Ziele des Nutzers an. Durch dieses exklusive Feature wird die App für Fitnessbegeisterte attraktiver und sie sind eher bereit, diese zu nutzen. Hier zeigt sich der Given-Effekt.

4. Eine Autowerkstatt bietet einen Mietwagenservice an, während das eigene Auto repariert wird. Dieser zusätzliche Service erhöht die Attraktivität der Werkstatt und zieht mehr Kunden an. Das ist ein Praxisbeispiel für den Given-Effekt.

5. Ein Restaurant bietet einen Lieferservice an. Dieser erhöhte Komfort führt dazu, dass Kunden, die nicht die Zeit oder die Möglichkeit haben, in das Restaurant zu gehen, trotzdem dort bestellen. Das ist ein typischer Given-Effekt.

Given-Effekt